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 Apnoe Eiskalt (13.01.2010)
In der Disziplin Streckentauchen ohne
Flossen, konnte der Freiburger Nikolay Linder am Mittwoch auf der
Mettmenalp im Schweizer Kanton Glarus einen Weltrekord unter Eis
brechen.
Auf der 1.600m hoch gelegenen Mettmenalp wurde in einem verschneiten
und mit 30 cm dickem Eis versehenen Bergsee das Projekt Weltrekord
unter Eis gestartet. Zunächst mussten Löcher gesägt
werden. Da der Apnoesportler Nikolay Linder seit einigen Monaten in den
kalten Seen um Freiburg trainiert hatte, wurde das erste Loch erst nach
52m gesägt. Sollte er hier hochkommen, würde er den
bestehenden Rekord des Österreichers Jaromir Foukal aus dem
vergangenen Jahr bereits um 2m überboten haben (siehe auch DiveInside Meldung vom
8.3.09).
Trotzdem wurden weitere Löcher ins Eis gesägt, so dass
Nikolay Linder nach 68m mit einem neuen Weltrekord auftauchte und den
bestehenden Weltrekord um 18m überbot
Im Apnoesport gibt es viele verschiedene Disziplinen. Beim Tauchen
unter Eis spielt die Psyche eine entscheidende Rolle. Das Wasser ist
sehr kalt, die Auftauchmöglichkeiten begrenzt und die
Sichtverhältnisse wie bei Nacht.
Für die Sicherheit und die Organisation, sowie ärztliche
Unterstützung sorgte das Team des Tauchcenter Freiburgs, den
Weltrekord offiziell machten die beiden Juroren des internationalen
Wettkampfverbandes AIDA (Verband zur Förderung des Apnoesports).
Nikolay Linder freut sich nach dem kalten, dunklen Tauchgang in 2 Grad
kaltem Wasser auf heiße Schaumbäder und warme
Füße.
© Bilder von Holger Hambrecht
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 |  Fotografiert von : Stefan Brückner | |





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