 |

 Dickes Lob für den Klassiker der Atemregler: Mares Abyss 22 (20.11.2009)
Im Querschnitt: Arbeitsweise des Mares-VAD-Sytems
|
Mares-Regler auf Rekordjagd: Tieftauchweltrekorde,
Militäreinsätze, Mischgaszertifizierungen und US-Navy Tests.
Nun verdiente sich der Abyss 22 im „tauchen“-Test eine weitere
Auszeichnung.
Das Tauchmagazin "tauchen" hat es in der Novemberausgabe schwarz auf
weiß belegt: Mares-Atemregler sind dank VAD-System einsame
Spitze! Hintergrund des groß angelegten Tests war eine
Überprüfung verschiedener auf dem Markt befindlicher Regler
gemäß den Kriterien der europäischen Norm EN 250.
Ergänzt wurden die Druckkammertests durch eine bisher einmalige
Messreihe der Temperaturen in den Ersten und Zweiten Stufen (bei
Kaltwasserbedingungen auf 50 Metern Tiefe) durch die Firma „Tauchen und
Technik“ sowie durch einen Praxistest in Hemmoor.
Das Ergebnis ist
für viele Regler niederschmetternd und deckt sich mit Messwerten
aus dem Mares-Labor: Der Bypass, charakteristisch für die Zweiten
Stufen von Mares, gewährleistet im Gegensatz zu Venturi-Systemen
deutlich höhere Temperaturen am Kipphebel, wodurch ein Vereisen
nahezu unmöglich wird. Im tauchen-Test hatte der getestete Abyss
22 auch die mit großem Abstand höchsten Temperaturen
(über + 11 °C) am Kipphebel, während an verschiedenen
Venturi-Reglern teilweise Minus-Temperaturen (!) nachgewiesen wurden.
Die tauchen-Tester stellten fest, dass der Mares-Bypass namens
VAD-System (Vortex Assisted Design) hält, was er verspricht: Er
erzeugt beim Einatmen einen Wirbel (englisch: Vortex), der sich umso
schneller dreht, je stärker geatmet wird. Deshalb benötigen
Mares-Regler im Gegensatz zu Venturi-Reglern keine
Verstellmöglichkeiten - die zudem einer zusätzlichen Wartung
bedürfen. Egal wie tief getaucht und wie stark geatmet wird - der
Regler liefert stets die notwendige Luft. Wird der Mares-Regler
plötzlich aus dem Mund genommen, so bricht der Luftstrom
schlagartig ab. In solchen Situationen tendieren Venturi-Regler
weiterhin zum Abblasen. Wie der Test deutlich belegt, sind
Venturi-gesteuerte Regler aus diesem Grund die schlechtere Wahl
für tiefe Tauchgänge, da deren Ansprech- und
Injektorverstellungen zugedreht werden müssen, um ein Abblasen zu
vermeiden.
In Ergänzung zum Test der "tauchen" wurde im Mares-Lab ein Test
nach den weitaus strengeren US-Navy-Kriterien durchgeführt, wobei
der im Eisfach vorgekühlte Regler in 60 Metern Tiefe (EN 250: 50
Meter) über eine Stunde (EN 250: fünf Minuten) bei 0,5 bis
0,8 °C (EN 250: +4 °C) "gequält" wurde. Wie erwartet
marschierte der Abyss ohne Leistungsverlust durch diesen extremen
Reglertest. Sichtbarer Beleg für diesen Gewaltmarsch war eine
(rein äußerliche) Eisschicht am Bypass-Rohr - dort wo sich
die Luft nach der Expansion besonders stark abkühlt.
No problem: Eis am Mares Abyss nach dem Labortest
Weitere Informationen:
|
| |





|
|
 |  Fotografiert von : Stefan Brückner | |





|
|