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Grosses Schlauchtauchen in Duisburg - Gasometer (27.08.2008)

Schlauchtauchen im Gasometer

Uli Schreiber - Schlauchtauchen
Uli Schreiber beim Transport der "Schlauchware"


Am 16.08.2008 veranstaltete Uli Schreiber, GNT Tauchanzüge, im Gasometer in Duisburg-Meiderich ein Schlauchtauch-Event.

Der Kran des Gasometers beförderte nicht wie sonst Stapel von fertig montierten Tauchgeräten auf die Plattform, sondern gleich bundweise blaue Luftschläuche. Ein Team des WDR war auch vor Ort und belagerte den mit Schlauchbunden bepackten Uli mit laufenden Kameras.

Für die "beschlauchten" Taucher war nur eine der beiden Einstiegsstellen reserviert, an der anderen musste man sich wie üblich mit Atemgasflaschen abschleppen. Es war bemerkenswert wie locker die gesamte Veranstaltung ablief, und wie diszipliniert sich die etwas von dem merkwürdigen Treiben irritierten Zuschauer verhielten.
Uli hatte zwei Einheiten mit je 50 m Schlauchlänge für je zwei Taucher (mit 3m Abzweiger am Ende) aufgebaut. Auf der Landseite wurden 50 Liter Stahlflaschen mit speziellen Ventilen montiert. Erstaunlich war, dass es bei dieser enormen Schlauchmenge keinen “Schlauchsalat“ und keinerlei Stress mit irgendwo am Boden verhakten Luftschläuchen gab. Wer den Gasometer kennt, der kann sich vorstellen, wie verwinkelt es da zuging. Es ist sehr dunkel und überall steht irgendein "Gerümpel" in Form von Schiffs- Flugzeug- und Autowracks im Weg herum. Da fühlte man sich beim Schlauchtauchen manchmal wie mit einem Elektromäher im Wald. So ähnlich musste man sich auch am Schlauch auch verhalten: Immer auf dem gleichen Weg zurück, wie man gekommen ist.

Die Veranstaltung zog nicht nur Erfahrene Taucher an – eine ganze Menge Neutaucher waren auch interessiert und tauchten „am Schlauch“.
Uli Schreiber - Schlauchtauchen - Gasometer
"Schlauchtaucher" werden beim Einstieg gefilmt.


Uli stand zusammen mit einem Kollegen oben am Schlauch, um die  vorher abgesprochenen Signale zu geben und die ausgefahrene Schlauchlänge zu regulieren. Uli konnte nicht aufhören, von dem klaren Wasser zu schwärmen. So was ist er ja vom Rheinstrom nicht gewöhnt. Die Finsternis des Gasometers dagegen schon...

Uli sah sich in seiner Theorie von der Bequemlichkeit und Anfängerfreundlichkeit seines geliebten GNT-Trockentauchanzuges voll bestätigt, waren doch einige absolute Anfänger dabei. Trockentaucherfahrung hatten die meisten der "Schlauchneulinge" auch nicht. Außerdem hatten die meisten von den "Schlauchern " keinen passenden Anzug am Leib, sie mussten alle von Uli  auf die schnelle „von der Stange“ eingekleidet werden. Trotz aller Unerfahrenheit und teilweiser Improvisation  kam kein einziges Mal ein Trockianfänger mit den Füßen voran nach oben geschossen; im Gegenteil das gesamte Event lief perfekt. Die Taucher waren begeistert.

Schlauchtauchen im Gasometer - Uli Schreiber  Schlauchtauchen im Gasometer - Uli Schreiber  Schlauchtauchen im Gasometer - Uli Schreiber
Impressionen vom Schlauchtauchen im Gasometer (klick für Vergrösserung)

Info Schlauchtauchen: Das Schlauchtauchen hat natürlich einen professionellen Hintergrund. Uli taucht grundsätzlich am Schlauch, wenn er mal eben eine Sechsstundenschicht unter Wasser betoniert, oder in irgendeiner Kläranlage das Rührwerk repariert.
Die Vorteile liegen in einem nahezu unerschöpflichem Luftvorrat und dem Fehlen einer sperrigen und schweren Stahlflasche bei der Unterwasserarbeit. So ist der Uli trotz seiner siebzig Lenze auch nach Stunden unter Wasser nicht  geschlaucht. Auch eine Vereisung des Atemreglers in kaltem Wasser ist bei dieser Art des Tauchens kein Thema. Die erste Stufe an Land kann man vor Kälte schützen und bis die Luft durch den langen Schlauch zur zweiten Stufe gelangt ist, hat sie sich längst auf Wassertemperatur erwärmt.


Weitere Informationen:

LOGO GNT
Schreiber Duisburg
Stempelstr. 13
47167 Duisburg
Web: www.schreiber-duisburg.de


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