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 Riesenkalmar durch japanische Forscher gefilmt (07.01.2013)
Forscher filmen lebenden Riesenkalmar
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Beispielbild Riesenkalmar - gefunden im Ok.1954 in Trondheim
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Japanische Meeresbiologen haben erstmals einen der mysteriösen
Riesenkalmare in den Tiefen des Pazifischen Ozeans in seiner
natürlichen Umgebung filmen können. Die Aufnahmen zeigen ein
Exemplar dieser noch ziemlich unerforschten Gattung.
Da dem silbern glitzernden Kalmar allerdings seine beiden extrem langen
Fangarme fehlten, war er nur drei statt geschätzter acht Meter
lang, erläuterte der Forscher Tsunemi Kubodera vom nationalen
Wissenschaftsmuseum in Tokio die Aufnahmen.
Kubodera und zwei Kollegen hatten den zur Gattung der zehnarmigen
Tintenfische gehörenden Riesen in einem Forschungs-U-Boot in 630
Meter Wassertiefe entdeckt und bis auf 900 Meter verfolgt. Der
Riesenkalmar schwamm gegen die Strömung und hielt einen offenbar
kurz zuvor erbeuteten kleinen Tintenfisch in seinem Armen.
Die noch weithin unerforschten Riesenkalmare können dem Experten
Kubodera zufolge einschließlich ihrer Fangarme etwa zehn Meter
lang werden. Noch größere Angaben sind zweifelhaft, weil die
Arme der Tiere enorm dehnfähig sind und nicht selten zu
Messfehlern führten.
Der bisher größte, korrekt vermessene, Riesenkalmar (leider kein lebendes Exemplar) war
zehn Meter lang, 495 Kilogramm schwer und wurde im Februar 2007 von
neuseeländischen Fischern in der Antarktis gefunden.
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 |  Fotografiert von : Silvana Nies | |





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